Vitamine kann unser Körper selbst nicht herstellen, bzw. nur ungenügend, also müssen wir diese mit den Mahlzeiten zuführen. Wie viele? Reichlich, jeden Tag und querbeet!

Sie haben vielfältige Funktionen, wirken meist als Co-Faktoren von Enzymen. Es wird in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine unterschieden. Wasserlösliche sind bspw. Vitamin B 1, 2, 6 oder auch die Folsäure und das Vitamin C. Diese sind kaum speicherbar, d. h. sie müssen immer wieder mit der Nahrung aufgenommen werden. Fettlösliche Vitamine wie Vitamin E, D, K und A werden im Organismus, im Fettgewebe und in der Leber gespeichert. Wie der Name schon sagt, werden hierzu Fette benötigt, um aufgeschlossen zu werden und zwar gute Fette!

Vitamine sind sehr empfindlich und halten sich nicht unbegrenzt lange in Obst und Gemüse. Daher ist es sinnvoll, diese Produkte saisonal und regional einzukaufen und zeitnah zu verwerten, um den Vitalstoffgehalt auszunutzen. Unreife Ernten lassen den Vitamingehalt gar nicht erst zur vollen Entfaltung kommen. Lange Transporte und Lagerungen tun ihr übriges. Also lieber frisch auf den Tisch!

Was machen Antioxidantien? Sie sind uns nützlich bei der Bekämpfung der freien Radikalen. Freie Radikale zerstören Zellstrukturen und andere Moleküle, produzieren toxische Verbindung und greifen somit die Zellmembran an. Eine gestörte Zellfunktion ist anfällig für manche Krankheit, bspw. wird Krebs, Alzheimer damit in Verbindung gebracht. Aber auch der Alterungsprozess der Zellen (bspw. Hautzellen …) wird beschleunigt. Also – viele kleine Micronährstoffe helfen uns jung alt zu werden und dabei fit zu bleiben, auch im Kopf. Fangen wir doch zeitig damit an. Früher an später denken. 
Um Ihnen gesunde Ernährung näher zu bringen, ist es mir lieber, Sie kommen noch gesund zu mir. Vorbeugung ist immer besser!

Wofür brauchen wir Mineralstoffe? Als Bau- und Reglersubstanzen für den menschlichen Organismus. Sie kommen in harten Körpergeweben als Bausubstanz als auch in Körperflüssigkeiten vor. Sie sind essentiell, also ganz wichtig.
 Genau genommen heißt es Mengen- und Spurenelemente. Mengenelemente sind Natrium, Kalzium, Magnesium, Phospor und Schwefel. Spurenelemente sind Eisen, Chrom, Selen, Jod, Mangan, Zink. Die Aufzählungen sind nicht abschließend.

Am ehesten neigen Personen, die sich unausgewogen ernähren, zu einem Kalzium-, Magnesium oder Zinkmangel. Frauen sollten auf eine ausreichende Eisenzufuhr und Folsäure achten.

Ballaststoffe, sind Stütz- und Strukturelemente der Pflanzenwand und liefern uns keinerlei Energie. Sie werden von unserem Verdauungssystem nicht gespalten und daher auch unverdaut wieder ausgeschieden. Aber – je mehr Ballaststoffe sich in der Nahrung befinden, desto geringer ist die Kaloriendichte in Lebensmitteln. Sie sind quellfähig und erzeugen dadurch schon ein Sättigungsgefühl. Auch hier gibt es wieder lösliche und unlösliche Verbindungen. Ballaststoffe haben eine Reihe gesundheitsförderlicher Eigenschaften:

Verlängerung des Kauvorgangs, daher erhöhte Bildung von alkalischem Speichel (Kariesprophylaxe),
Pufferkapazität im Magen für überschüssige Säure,
hohes Quellvermögen, längere Verweildauer im Magen und bessere Sättigung,
Bindung und Ausscheidung von Giftstoffen,
Bindung von Gallensäuren im Darm (Cholesterinspiegelsenkung),
aktivieren die Darmtätigkeit und verbessern unsere Darmflora,
dämpfender Einfluss auf den Blutzuckerverlauf nach einer Mahlzeit.

Ballaststoffträger sind Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Getreideprodukte (bitte in Maßen genießen, da wir hier zu viele Kohlenhydrate haben).

Sie sollten täglich und reichlich auf unserem Speiseplan stehen. Viele Krankheiten können wir positiv beeinflussen wie bspw. Übergewicht, Diabetes mellitus, Dickdarmkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weiter hält die Energieversorgung länger an, Grundvoraussetzung für eine gute körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und … auch für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion.

In Obst und Gemüse sind sekundäre Pflanzenstoffe, die förderlich für die Gesundheit sind und vor Krebs- oder Gefäßerkrankungen schützen können. Diese werden erst in der späten Reifephase gebildet! Es gibt unzählige davon. 30.000 Substanzen sind wissenschaftlich bekannt. Es werden ihnen viele funktionserhaltende Eigenschaften zugeordnet.

Polyphenole bspw, bilden die größte Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Reich davon sind z. B. Grüner Tee, Trauben und die Cistus Incanus Pflanze (als Tee zu genießen). Allen Pflanzenstoffen werden antioxidative, antikanzerogene und antimikrobielle Wirkung zugeschrieben.